March 7, 2017

Caesar by Baltrusch, Ernst (Hgs.)

By Baltrusch, Ernst (Hgs.)

Cäsar ist die komplexeste und spannendste Gestalt der römischen Antike. Schon zu Lebzeiten als Diktator geschmäht und als Heros und Vollender der Republifciverehrt. Wertschätzung wie Ablehnung ziehen sich durch die 2000 Jahre bis heute. Mittelalterliche Kaiser berufen sich auf jpn. Das Zeitalter der Aufklärung und die Französische Revolution feiern in Theaterstücken und Dichtungen den Tyrannen mord an Cäsar. Napoleon ahmt ihn nach und gebärdet sich als »Neuer Caesar«. Faschismus wie Nationalsozialismus seheflrin ihm ein Vorbild. Die kontroversen Stellungnahmen zu Cäsar verdeutlichen aber vor allem eines: die große Faszination, die von dieser historischen Figur ausgeht. Der Band versammelt wichtige Aufsätze über Cäsar, die in ihrer unterschiedlichen interpretatorischen Haltung ein vielschichtiges Bild der heutigen Cäsarforschung geben.

Ernst Baltrusch, geb. 1956, ist Professor für Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin. Bei der WBG erschien von ihm »Caesar und Pompeius« in der Reihe »Geschichte kompakt« (2004).

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Additional resources for Caesar

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Stahlmann, Von der Ideengeschichte zur Ideologiekritik. Abh. AdW, Mainz, Geistes- und sozialwiss. Kl. 1991, 9. - Zum „Reichsgedanken" in der nationalsozialistischen Epoche generell: K. Christ, Reichsgedanke und Imperium Romanum in der nationalsozialistischen Ara, in: E. Gabba - Κ. ), L'Impero Romano fra Storia Generale e Storia Locale, Como 1991,17-42. Neue Jahrbücher für Antike und deutsche Bildung 4, 1941, 12-23, ND in: G. , Darmstadt 1987, 61-77. Nach letzte­ rem erfolgen die Zitate. - Wickert hatte den Problemkreis schon zuvor behan­ delt: Zu Caesars Reichspolitik, Klio 30,1937, 232-253.

Jahrhunderts sowohl in Deutschland als auch in Itali7 8 Κ. Christ: Zum Caesarbild der faschistischen Epoche 43 en an. In Deutschland vor allem durch Eduard Meyer und Matthias Gei­ zer, in Italien durch Guglielmo Ferrerò. Der Berliner Althistoriker Edu­ ard Meyer war der Ansicht, daß ein Mensch wie Mommsens Caesar „überhaupt niemals existiert habe". Er verband Caesar und dessen Mon­ archie seinerseits denkbar eng mit dem „Gottkönigtum der hellenisti­ schen Weltmonarchie, wie es Alexander geschaffen hatte", eine Per­ spektive, die später selbst im Bereich des Historischen Materialismus eine gewisse Resonanzfindensollte.

Wegen dieser innern Konsequenz und Zusammenstimmung aller seiner intellek­ tuellen Vermögen und praktischen Eigenschaften zu dem Einen Ziele, wird man auch nicht leicht in der neuem Geschichte einen Helden auf­ finden, welcher darin dem Caesar gleichgestellt werden könnte; da überdem der eigentümliche Vorzug der Neuern nicht sowohl in der außeror­ dentlichen Größe der einzelnen geistigen und moralischen Kräfte, als in der Anlage zu einer höhern Richtung und Anwendung aller besteht. Den Charakteren des Altertums gibt dagegen eben jener Einklang aller Kräfte und des ganzen Lebens, auf einen gegebnen Mittelpunkt und auf ein, wenngleich nicht so geistiges, bestimmtes Ziel, die antike Größe und den festen, sichern Stil im Leben, welcher ihnen den Anstrich einer höhern Vollendung, d.

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